Cloud Chaser: Dichte Dampfwolken und Trick Vaping erklärt
Cloud Chaser Ratgeber: Wie du mit Sub-Ohm-Setup, richtiger Airflow und DL-Zugtechnik dichte Dampfwolken erzeugst. Inkl. Tipps zu Coils, Liquids und Sicherheit.
Als Cloud Chaser wirst du bezeichnet, wenn du deine E-Zigarette bewusst auf möglichst grosse, dichte Dampfwolken auslegst. Es geht nicht primär um Geschmack oder Nikotinzufuhr, sondern um Volumen, Dichte und Sichtbarkeit der Wolke. Dahinter steckt eine eigene Subkultur mit Wettkämpfen, Trick-Vaping-Sessions und einer klaren Vorliebe für leistungsstarke Sub-Ohm-Setups. In diesem Ratgeber erfährst du, was technisch hinter Cloud Chasing steht, welches Hardware- und Liquid-Setup sinnvoll ist und worauf du in der Schweiz bei Sicherheit, Akkus und Airflow achten solltest – ob du reinschnuppern oder dein bestehendes Setup optimieren willst.
Ein Cloud Chaser ist ein Dampfer, der sein Setup so abstimmt, dass es maximale Dampfwolken produziert. Im Zentrum steht das sogenannte Cloud Chasing: das gezielte Erzeugen grosser Aerosolmengen durch hohe Leistung, niedrigen Coil-Widerstand und offene Airflow. Die Basis ist fast immer DL Dampfen (Direct-to-Lung), also das direkte Inhalieren in die Lunge – vergleichbar mit tiefer Bauchatmung statt kurzem Zug wie bei einer Zigarette.
Abzugrenzen ist der Cloud Chaser vom klassischen Mund-zu-Lunge-Dampfer (MTL), der mit engerer Airflow, höherem Widerstand und meist mehr Nikotin arbeitet. Auch Trick Vaping – also das Formen von Ringen, Quallen oder Tornados – baut auf der Cloud-Chasing-Technik auf, stellt aber zusätzliche Anforderungen an Wolkendichte und Atemkontrolle. Technisch gesehen braucht es für Cloud Chasing ein Zusammenspiel aus leistungsstarkem Akkuträger, Sub-Ohm-Verdampfer, passender Wicklung und einem Liquid mit hohem VG-Anteil.
Dampfwolken entstehen, wenn Liquid auf einer heissen Coil verdampft und als feines Aerosol ausgeatmet wird. Je mehr Liquid pro Zug verdampft, desto dichter die Wolke. Drei Faktoren beeinflussen das Volumen:
Leistung und Widerstand
Sub-Ohm-Coils mit Werten zwischen 0.1 und 0.3 Ohm werden mit 60 bis 150 Watt betrieben. Die Heizfläche ist grösser, es verdampft mehr Liquid pro Sekunde. Dual- oder Mesh-Coils erhöhen diese Fläche zusätzlich.
Airflow
Cloud Chaser öffnen die Airflow-Ringe weit. Viel Luft kühlt den Dampf, verhindert Überhitzung und erlaubt einen tiefen, langen DL-Zug. Enge Airflow erzeugt konzentrierteren Geschmack, aber kleinere Wolken.
Liquid-Zusammensetzung
Ein VG-Anteil (Vegetable Glycerin) von 70 bis 80 Prozent sorgt für die typische dichte, fast cremige Wolke. PG (Propylenglykol) transportiert dagegen Geschmack besser, liefert aber weniger Dampf. Für Cloud Chasing gilt meist: VG-lastige Shortfills mit niedrigem Nikotingehalt (0–3 mg/ml), da hohe Nikotindosen bei grossen Zügen schnell unangenehm werden.
- Akkuträger mit Reserven: Wähle einen Dual- oder Triple-Akku-Mod mit stabiler Leistungsabgabe ab 150 Watt. Regulierte Mods bieten Sicherheitsabschaltungen, mechanische Mods sind Profis mit Ohm-Meter und Akku-Know-how vorbehalten.
- Sub-Ohm-Verdampfer oder RDA: Fertigcoil-Tanks wie klassische Sub-Ohm-Tanks sind einsteigerfreundlich. Wer mehr Kontrolle will, greift zu einem RDA (Rebuildable Dripping Atomizer) und wickelt Coils selbst.
- Akkus mit hoher Strombelastbarkeit: Nutze ausschliesslich 18650-, 20700- oder 21700-Akkus mit mindestens 20 A Dauerstrom, von seriösen Herstellern. Beschädigte Wraps sofort ersetzen.
- Liquid abstimmen: Shortfills mit 70/30 VG/PG oder höher sind Standard. Aromakonzentrate und Nikotin-Shots kannst du selbst mischen, um VG-Anteil und Nikotin präzise zu steuern.
- Airflow und Zugtechnik üben: DL Dampfen braucht Gewöhnung. Fang mit halb geöffneter Airflow an und öffne sie schrittweise, bis der Zug angenehm kühl bleibt.
Häufige Fehler sind überdrehte Wattzahlen bei zu wenig Watte (Dry Hits), zu wenig Liquid im Tank (Coil brennt durch) und unpassende Akkus. Wer Cloud Chasing ernst betreibt, misst Coil-Widerstand regelmässig und beobachtet die Akku-Temperatur.
Ist Cloud Chasing gefährlicher als normales Dampfen?
Nicht per se, aber die Anforderungen an Hardware und Wissen sind höher. Hohe Ströme, niedrige Widerstände und offene Akkus verzeihen weniger Fehler. Mit regulierten Mods, geprüften Akkus und Grundwissen zu Ohmschem Gesetz bleibt das Risiko überschaubar.
Welches Nikotinlevel eignet sich für Cloud Chaser?
Üblich sind 0 bis 3 mg/ml Freebase-Nikotin. Höhere Dosen wirken bei den grossen Dampfmengen schnell zu stark und können zu Kopfschmerzen oder Übelkeit führen. Nikotinsalz-Liquids sind für Cloud Chasing weniger geeignet.
Brauche ich wirklich einen RDA für gute Wolken?
Nein. Moderne Sub-Ohm-Tanks mit Mesh-Coils liefern heute Wolken, die vor wenigen Jahren nur mit RDA möglich waren. RDAs punkten mit mehr Geschmackstiefe und individuellen Wicklungen, sind aber kein Muss.
Darf ich in der Schweiz überall Cloud Chasing betreiben?
In Innenräumen gelten dieselben Regeln wie für E-Zigaretten allgemein, in Restaurants und öffentlichen Gebäuden ist Dampfen meist untersagt. Cloud-Chasing-Sessions gehören nach draussen oder in dafür vorgesehene Lounges.
Cloud Chasing ist die dampforientierte Seite des Vapings: grosse Wolken, DL-Zugtechnik, Sub-Ohm-Power. Entscheidend sind ein abgestimmtes Zusammenspiel aus Akkuträger, Verdampfer, Coil und VG-lastigem Liquid – plus ein Grundverständnis für Akkusicherheit. Wenn du dein Setup aufrüsten oder neu zusammenstellen willst, lohnt sich ein Blick in unsere Auswahl an Sub-Ohm-Verdampfern, passenden Coils und VG-starken Shortfill-Liquids. Nur für Erwachsene ab 18 Jahren.

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