Koolada – Cooling-Additiv WS-3 für E-Liquids erklärt
Koolada ist ein Cooling-Additiv (WS-3) für einen spürbaren Kühleffekt im Liquid. Erfahre alles zu Wirkung, Dosierung und Kombination beim Selbermischen.
Koolada sorgt für den frischen Kühleffekt im Liquid, ohne dass du dafür Menthol oder Minze einsetzen musst. Das farblose Additiv verleiht deinem Selbstmisch-Aroma ein kühles Mundgefühl – ähnlich wie ein Schluck kaltes Wasser, nur ohne eigenen Geschmack. Besonders bei Fruchtaromen, Limonaden- oder Dessert-Rezepten wirkt Koolada deutlich angenehmer als klassisches Menthol, weil es die Aromen nicht überdeckt. Im Folgenden erfährst du, wie das Cooling Additiv technisch funktioniert, wie du es richtig dosierst und worauf du beim Kauf achten solltest, damit dein DIY-Liquid sauber kühlt, ohne kratzig zu werden oder das Flavour zu zerstören.
Koolada ist der gebräuchliche Markenname für ein Koolada Aroma auf Basis des Wirkstoffs WS-3 (seltener WS-23). Dabei handelt es sich um synthetische Cooling-Agents aus der Gruppe der Carbonsäureamide, die auf der Zunge und im Rachen ein Kältegefühl auslösen – ohne jedoch einen eigenen Geschmack oder eine mentholartige Note einzubringen.
Im Gegensatz zu Menthol, das immer nach Minze schmeckt, wirkt Koolada rein physiologisch: Die Moleküle aktivieren die Kälterezeptoren (TRPM8) der Nervenzellen, ähnlich wie Menthol, aber geschmacksneutral. So bleibt dein Aromaprofil – ob Erdbeere, Mango oder Cola – unverändert, wird aber um eine kühle Komponente erweitert.
Im Handel findest du Koolada meist als PG-basierten Zusatz in 10 ml oder 30 ml Flaschen. Die Konzentration des WS-3 liegt üblich bei 10 %. Es gibt auch WS-23-Varianten, die intensiver kühlen, aber subjektiv «schärfer» wirken.
Koolada wird dem Liquid als Zusatz beigemischt, genau wie ein normales Aromakonzentrat. Der Kühleffekt entsteht beim Verdampfen im Mund-Rachen-Raum und verstärkt sich bei tiefem Zug. Das macht das Additiv besonders interessant für Sommer-Rezepte, frische Früchte und Softdrink-Nachbauten.
Typische Anwendungsfälle
- Fruchtliquids: Wassermelone, Beeren, Zitrusfrüchte gewinnen spürbar an Frische.
- Limonaden & Softdrinks: Cola, Eistee oder Lemon-Lime wirken «eisgekühlt».
- Menthol-Abmilderung: Kombiniert mit wenig Menthol entsteht ein weicher, weniger stechender Kick.
- Dessert & Bakery: Sparsam eingesetzt als «Ice-Cream»-Komponente.
Unterschied zu Menthol
Menthol schmeckt deutlich nach Minze und dominiert das Rezept schnell. Koolada dagegen hat keinen Eigengeschmack. Wer einen «Ice»-Effekt möchte, ohne dass das Liquid nach Kaugummi schmeckt, greift zum Kühleffekt Liquid mit WS-3. Beide Varianten lassen sich auch kombinieren.
Cooling-Additive wirken stärker, als viele Einsteiger vermuten. Ein paar Tropfen zu viel und das Liquid kühlt unangenehm im Rachen oder fühlt sich taub an. Diese Punkte helfen dir bei Auswahl und Dosierung:
- Dosierung niedrig starten: Bei WS-3 (10 %) sind 1–3 % Beimischung üblich. Beginne mit 1 % und taste dich nach oben.
- Konzentration prüfen: WS-23-Varianten wirken deutlich intensiver – hier reichen oft 0,5–1,5 %.
- Reifezeit einplanen: Gib dem fertigen Liquid mindestens 24–48 Stunden Zeit, bevor du final beurteilst. Der Kühleffekt kann sich leicht setzen.
- VG/PG-Basis beachten: Koolada ist meist in PG gelöst. Bei High-VG-Rezepten bleibt das Mischverhältnis dennoch stabil.
- Nicht pur dampfen: Das Cooling Additiv ist ein Konzentrat und gehört ausschliesslich verdünnt in ein fertiges Liquid.
- Geschmackstreue testen: Manche Aromen verlieren bei zu hoher Koolada-Dosis an Süsse oder Fruchtigkeit.
Koolada ist ausschliesslich für Erwachsene ab 18 Jahren gedacht, die selbst Liquids mischen oder fertige Aromen aufwerten möchten.
Schmeckt Koolada nach Menthol?
Nein. Koolada mit WS-3 ist geschmacksneutral und löst nur ein Kältegefühl aus. Wer eine minzige Note möchte, greift zusätzlich zu Menthol-Aroma oder einem Mentha-Arvensis-Konzentrat.
Wie viel Koolada sollte ich ins Liquid geben?
Für WS-3 (10 %) sind 1–3 % des Gesamtvolumens ein guter Richtwert. Bei 50 ml Liquid wären das 0,5–1,5 ml. Beginne mit der niedrigen Dosis und passe nach dem Reifen an.
Ist Koolada gefährlich?
Bei sachgerechter Dosierung gilt WS-3 unter Vape-Bedingungen als gut verträglich. Hohe Überdosierungen können zu einem unangenehmen Kältegefühl, Reizhusten oder tauben Lippen führen – weniger ist hier klar mehr.
Kann ich Koolada mit Nikotin-Shots kombinieren?
Ja. Du mischst zuerst Basis, Aroma und Koolada, anschliessend den Nikotin-Shot. Die Reihenfolge ist frei wählbar, solange die Endkonzentrationen stimmen.
Koolada ist die geschmacksneutrale Abkürzung zu einem frischen, kühlen Mundgefühl – ideal für alle, die ihre Sommer- und Fruchtrezepte aufwerten möchten, ohne Menthol einzusetzen. Entscheidend sind eine vorsichtige Dosierung, ausreichend Reifezeit und passende Basisaromen. In unserer Auswahl an Aromakonzentraten findest du Koolada-Varianten und weitere Zusätze zum Selbermischen – schau dich in Ruhe um und kombiniere dein eigenes Signature-Liquid.

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